Selbstbestimmung im Spannungsfeld sexualisierter Gewalt & sexueller Ausbeutung: Praxisberichte aus der aufsuchenden Arbeit und Gesundheitsförderung
Folgende Schwerpunkte werden in der Fortbildung besprochen:
– sexuelle Selbstbestimmung und sexualisierte Gewalt
– Sexarbeit und sexuelle Ausbeutung
– Gesundheit und gesundheitliche Versorgung
Die Fortbildung wird durchgängig untermalt mit Hilfestellungen zur Gesprächsführung und rechtlichen Rahmenbedingungen. Im Kontext sexueller Ausbeutung und Sexarbeit wird es Einblicke der Szenegeschehnisse geben sowie Fragen zu Substanzkonsum und Drogenmissbrauch.
Männlichkeiten & sexualisierte Gewalt an Jungen*
Bei dieser Fortbildung handelt es sich um ein vertiefendes Angebot. Wir empfehlen einen vorherigen Besuch unserer Basisfortbildung „Sexualisierte Gewalt an Jungen* – Erkennen & Handeln“.
Was müssen Jungs* tun, um zu „richtigen Männern“ zu werden und von ihrem Umfeld als solche gesehen zu werden? Welche Verhaltensweisen, Aussehen und Umgangsformen werden sanktioniert? Konstruktionen von Männlichkeiten prägen das Selbstverständnis von Jungen* und jungen Männern*, setzen sie unter Druck und fördern risikobehaftetes und gewaltsames Verhalten. Und verengen gleichzeitig die Handlungsspielräume der Jungen*, sich als Betroffene von (sexualisierter) Gewalt zu erkennen zu geben und sich Hilfe zu suchen.
Im Rahmen dieser Fortbildung soll mithilfe des Konzepts von „hegemonialer Männlichkeit“ nach Raewyn Connell nachgezeichnet werden, wie diese Männlichkeitsbilder sich insbesondere auf Jungen* auswirken , die von sexualisierter Gewalt betroffen sind, und welche Methoden und Ansätze uns als Sozialarbeiter*innen und Pädagog*innen zur Verfügung stehen, um darauf zu reagieren.
zum Angebot Männlichkeiten & sexualisierte Gewalt an Jungen*
Sexuell grenzverletzendes Verhalten unter Jungen*
Bei dieser Fortbildung handelt es sich um ein vertiefendes Angebot. Wir empfehlen einen vorherigen Besuch unserer Basisfortbildung „Sexualisierte Gewalt an Jungen* – Erkennen & Handeln“.
Die Fortbildung möchte mögliche Ursachen für sexuell grenzverletzendes Verhalten von Jungen* vermitteln.
Wo ist die Grenze zwischen kindlichem Ausprobieren und grenzverletzendem Verhalten?
Wie können angemessene pädagogische Handlungs-, Unterstützungs- und Interventionsmöglichkeiten aussehen?
zum Angebot Sexuell grenzverletzendes Verhalten unter Jungen*
Sexualisierte Gewalt an Jungen* und mögliche Traumatisierungen
Bei dieser Fortbildung handelt es sich um ein vertiefendes Angebot. Wir empfehlen einen vorherigen Besuch unserer Basisfortbildung „Sexualisierte Gewalt an Jungen* – Erkennen & Handeln“.
Traumata sind „seelische Wunden“, die aufgrund außergewöhnlicher Bedrohungen oder Gefahrenlagen auftreten können. Sie können dazu führen, dass Menschen ihre gewohnten Lebensweisen verändern müssen, um mit Belastungen umzugehen. Wir besprechen in der Fortbildung zunächst die Grundlagen der Traumatisierung, bevor wir spezifisch betrachten, welche Bedeutung Traumatisierungen für Jungen* haben können, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind. Neben unserer jeweiligen Zielgruppe werden wir auch einen Blick auf eigene Belastungen und den Umgang damit werfen, da diese unsere Arbeit mit belasteten Menschen wesentlich beeinflussen. Die Fortbildung ist eingebettet in Methoden und Übungen aus der Traumaarbeit.
zum Angebot Sexualisierte Gewalt an Jungen* und mögliche Traumatisierungen
Sexualisierte Gewalt an Jungen* – Erkennen und Handeln
Diese Fortbildung bildet die Grundlage unseres Angebots. Sie sollte vor dem Besuch weiterer Fortbildungen absolviert werden.
In dieser Fortbildung werden grundlegende Kenntnisse zum Thema sexualisierte Gewalt an Jungen* vermittelt. Die Teilnehmenden erwerben Wissen, um zentrale Begriffe zu unterscheiden, einzuordnen und relevante gesetzliche Bestimmungen benennen zu können. Zudem werden aktuelle Statistiken zur Betroffenheit vorgestellt und im Kontext pädagogischer Arbeit reflektiert.
Um Betroffenheit erkennen zu können, wird aufgezeigt, wie Täter*innenstrategien funktionieren und welche Gründe dazu führen, dass Betroffene häufig schweigen. Darüber hinaus werden gemeinsam Handlungsmöglichkeiten zur Unterstützung von Betroffenen sowie Ansätze für eine gelingende Präventionsarbeit erarbeitet.
zum Angebot Sexualisierte Gewalt an Jungen* – Erkennen und Handeln
Pädagogische Methoden zur Prävention sexualisierter Gewalt
Bei dieser Fortbildung handelt es sich um ein vertiefendes Angebot. Wir empfehlen einen vorherigen Besuch unserer Basisfortbildung „Sexualisierte Gewalt an Jungen* – Erkennen & Handeln“.
In dieser Fortbildung werden grundlegende Kenntnisse zur Prävention von sexualisierter Gewalt im pädagogischen Kontext vermittelt. Die Teilnehmenden setzen sich mit gesetzlichen Grundlagen, zentralen Begriffen und einer professionellen pädagogischen Haltung auseinander. Zudem werden die Bedeutung von sexueller Bildung, Jungen*arbeit, queerer Bildung sowie die Präventionsansätze gegen sexualisierte Gewalt behandelt.
Anhand praxisnaher Methoden erhalten die Teilnehmenden Impulse für die Prävention sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen.
zum Angebot Pädagogische Methoden zur Prävention sexualisierter Gewalt
Sexualisierte Gewalt an Jungen* im Internet
Bei dieser Fortbildung handelt es sich um ein vertiefendes Angebot. Wir empfehlen einen vorherigen Besuch unserer Basisfortbildung „Sexualisierte Gewalt an Jungen* – Erkennen & Handeln“.
Fast alle Jungen* besitzen heute ein internetfähiges Smartphone. 24 Stunden online zu sein, ist für sie eine Lebensrealität. Oftmals ist ihnen überhaupt nicht bewusst, dass sie permanent „online“ sind. Durch das Veröffentlichen von persönlichen Daten in sozialen Netzwerken oder Chatfunktionen von Online-Spielen können Dritte sehr schnell Kontakt zu Jungen* aufnehmen. Wie nutzen Jungen das Internet? Welche Herausforderungen entstehen für die Arbeit mit Jungen* unter dem Blickwinkel der Gefährdung durch Cybergrooming, Cybermobbing und Missbrauchsdarstellungen? Welche Rolle spielen Pornografie und Sexting im Onlineerleben der Jungen*? Ziel der Fortbildung ist es, für die Problematik zu sensibilisieren und pädagogische Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

